Mit Grauen erinnern sich die Fans des 1. FC Union noch an die unendliche Geschichte mit dem fehlenden Dach beim Stadionbau vor drei Jahren. Soweit soll es beim Neubau der Haupttribüne aber nicht kommen.
„Das Dach ist dieses Mal das einfachste am ganzen Bau“, versichert Chefplaner Dirk Thieme. So ein Chaos wie beim Neubau der Stehplätze, als die slowakische Firma Omnec mehr als ein halbes Jahr mit der Montage im Verzug war, will Union unbedingt vermeiden.
Vor drei Jahren feuerten die Eisernen die Dachversager aus der Slowakei erst 27 Tage vor dem Eröffnungsspiel gegen Hertha BSC. Dirk Thieme bleibt ganz locker: „Der Unterschied ist, dass wir beim letzten Mal nur wenig Geld zur Verfügung hatten. Dieses Mal vergeben wir den Auftrag gleich an eine Fachfirma.“ Damit klappte es beim letzten Mal dann auch. Ein österreichischer Fachbetrieb montierte klaglos innerhalb kürzester Zeit die Metallplatten.
Bei der neuen Haupttribüne soll der Regenschutz gleich nach der Fertigstellung des Rohbaus im Herbst dieses Jahres drankommen. Die Unionfans müssen also keine Angst vor einem Dachschaden haben.

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