Ja, es gibt ihn doch! Den ehrlichen, selbstkritischen Fußball-Profi – und zwar beim 1. FC Union. Neuzugang Roberto Puncec (20) sagt nach dem 3:3 in Lautern und dem 0:1 gegen Braunschweig: „Ich habe es mir einfacher vorgestellt!“
Der Innenverteidiger hadert mit seinen Leistungen: „Nach den Testspielen gegen Hibernian und Eindhoven dachte ich, ich wäre schon voll da. Aber ich merke, dass ich nicht bei 100 Prozent bin“, so der kroatische U21-Nationalspieler. Die Kicks gegen Kaiserslautern und Braunschweig waren Auseinandersetzungen auf einem höheren Niveau. Und da war er mit sich selbst nicht wirklich zufrieden. „Ich bin immer ehrlich, habe kein Problem, das auch zuzugeben. Ich merke, dass ich erst spät in der Vorbereitung gekommen bin“, gibt Puncec zu.
Damit er schnell besser wird, ließ er die Reise zu Kroatiens U21 sausen: „Wir haben nur noch zwei Spiele und uns nicht für die EM qualifiziert.“ Das freut Unions Trainer Uwe Neuhaus, der Puncecs ersten Pflichtspiele gar nicht so kritisch sieht: „Er hat seine Sache ja gar nicht schlecht gemacht.“
Für Simon Terodde ist mal wieder Braunschweigs Keeper Daniel Davari Endstation. Inklusive Bauchlandung.
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